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  Migration und Schule

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Berichte, Empfehlungen, Stellungnahmen
Bund, Länder

Bericht über Zuwanderung

http://www.kmk.org/fileadmin/veroeffentlichungen_beschluesse/2002/2002_05_24-Zuwanderung.pdf

Im Schuljahr 2001/02 haben rund 11 Prozent der Schülerinnen und Schüler an den Schulen in der Bundesrepublik Deutschland eine nicht-deutsche Staatsangehörigkeit. Hinzu kommen Kinder und Jugendliche aus Aussiedlerfamilien, eingebürgerte Kinder und Kinder aus binationalen Familien, so dass insgesamt von einem wesentlich höheren Anteil von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund ausgegangen werden muss. Die sprachlichen Kompetenzen dieser Schülerinnen und Schüler sind sehr unterschiedlich entwickelt, sowohl in Bezug auf ihre Deutschkenntnisse als auch auf die Beherrschung der Muttersprache/Herkunftssprache. Dabei sind neben der Aufenthaltsdauer der Familie in Deutschland insbesondere die soziale Lage der Familie und ihre berufliche, gesellschaftliche und kulturelle Integration maßgeblich für die sprachliche Sozialisation und Entwicklung der in der Regel zweisprachig aufwachsenden Kinder und Jugendlichen. Der Schulerfolg steht demzufolge auch im Zusammenhang mit den materiellen und kulturellen Ressourcen der Familien zur Unterstützung des schulischen Lernens. 
Dokument von: Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland (KMK)

Unterrichtsmaterialien “Muslime in Deutschland“

http://politikundunterricht.de/3_4_12/muslime.pdf

Muslime in Deutschland - um dieses Thema geht in den Unterrichtsmaterialien, die die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg in Kooperation mit dem Verein ufuq.de erstellt hat. Sie sind in “Politik & Unterricht. Zeitschrift für die Praxis der politischen Bildung“ erschienen. 

Bildung und Qualifizierung von Migrantinnen und Migranten

http://www.pedocs.de/volltexte/2008/238/pdf/band11.pdf

Beitrage zur Anhörung, Forum Bildung / Ausländerbeauftragte der Bundesregierung. Themen: 1. Multikultureller Alltag aus Kindersicht - Konsequenzen für Kindertageseinrichtungen. 2. Die Verantwortung der Grundschule für Bildungserfolge und -misserfolge. 3. Bildungsreserve Migration. Plädoyer für eine lokale Bildungspolitik. 4. Berufliche Ausbildung einschließlich Nachqualifizierung junger Erwachsener mit Migrationshintergrund. 5. Bildungsinländerinnen und Bildungsinländer. Situation, Datenlage und bildungspolitische Anregungen. 6. Aus- und Weiterbildung der Migrantinnen und Migranten: Reichtum entdecken - Defizite beseitigen - Zukunft sichern. 7. Zusammenfassung. Materialien des Forum Bildung 11 

Unterrichtsmaterialien “Muslime in Deutschland“

http://politikundunterricht.de/3_4_12/muslime.pdf

Muslime in Deutschland - um dieses Thema geht in den Unterrichtsmaterialien, die die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg in Kooperation mit dem Verein ufuq.de erstellt hat. Sie sind in “Politik & Unterricht. Zeitschrift für die Praxis der politischen Bildung“ erschienen. 

8. Bericht der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration über die Lage der Ausländerinnen und Ausländer in Deutschland (Juni 2010)

http://www.bundesregierung.de/Content/DE/_Anlagen/2010/2010-07-07-langfassung-lagebericht-ib.pdf?__blob=publicationFile&v=2

8. Bericht der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration über die Lage der Ausländerinnen und Ausländer in Deutschland (Juni 2010)
Der Bericht gliedert sich in 3 Hauptkapitel:
I. Integrationspolitik in der 16. Legislaturperiode
II. Integrationspolitik
III. Entwicklung des Rechts
(PDF-Dokument, 615 Seiten) 

„Bildung und Schulerfolg sind der zentrale Schlüssel“. Junge Migrantinnen legen Wert auf eine hohe Schulbildung und eine höchstmögliche berufliche Qualifizierung.

http://www.bildungsserver.de/innovationsportal/bildungplus.html?artid=391

Im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend wurde die Studie „Viele Welten leben“ erstellt, in der die Lebenslagen von Mädchen und jungen Frauen mit griechischem, italienischem, jugoslawischen, türkischem und Aussiedlerhintergrund ermittelt wurden. Bildung PLUS sprach mit Marieluise Beck, Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration über die Bedeutung hoher Bildungsabschlüsse für junge Migrantinnen. 

Empfehlungen des Forum Bildung. Ergebnisse des Forum Bildung I

http://www.pedocs.de/volltexte/2008/149/pdf/ergebnisse_fb_band01.pdf

Das Forum Bildung hat zwölf Empfehlungen für Reformen im deutschen Bildungswesen vorgelegt. Als vordringlich erachtet das Forum Bildung frühe Förderung, individuelle Förderung, die Verwirklichung lebenslangen Lernens für alle, die Erziehung zu Verantwortung und die Reform der Aus- und Weiterbildung der Lehrenden. Die Einzelergebnisse werden im 2. Teil (Ergebnisse des Forum Bildung II) vorgestellt. 

Empfehlungen und Einzelergebnisse des Forum Bildung. Ergebnisse des Forum Bildung II

http://www.pedocs.de/volltexte/2008/266/pdf/ergebnisse_fb_band02.pdf

Das Forum Bildung hat zwölf Empfehlungen für Reformen im deutschen Bildungswesen vorgelegt. Als vordringlich erachtet das Forum Bildung frühe Förderung, individuelle Förderung, die Verwirklichung lebenslangen Lernens für alle, die Erziehung zu Verantwortung und die Reform der Aus- und Weiterbildung der Lehrenden. Mit dieser Veröffentlichung werden die abschließenden zwölf Empfehlungen, die Einzelergebnisse des Forum Bildung sowie Praxisbeispiele zur Illustration der Empfehlungen des Forum Bildung einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Die vorläufigen Empfehlungen finden sich im ersten Teil, (Ergebnisse des Forum Bildung I). 

BLK: Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Gutachten. (Heft 107)

http://www.pedocs.de/volltexte/2008/335/pdf/heft107.pdf

Das Ziel des Gutachtens ist, “dass zunächst bekannte Erkenntnisse und erprobte oder laufende Maßnahmen in ihrer Reichweite und Wirksamkeit diskutiert sowie auf ihre Übertragbarkeit geprüft werden. Innovative Entwicklungsschwerpunkte sollen vor diesem Hintergrund einerseits in Hinsicht auf die bessere Fundierung, Optimierung und Übertragbarkeit bereits bekannter Maßnahmen aufgezeigt werden, andererseits mit Blick auf Neuentwicklungen zu Themen und Handlungsfeldern, in denen die Analyse Desiderate erkennen lässt.“ Der erste Teil “Voraussetzungen für die Getaltung von Maßnahmen zur Förderung von Kindern mit Migrationshintergrund“ bringt Informationen 1) zur Bildungsbeteiligung von Migrantenkindern in deutschen Schulen und “über Ansätze zur Erklärung ihrer verminderten Bildungserfolge“, 2) über “Voraussetzungen, die durch die Zuwanderung nach Deutschland gegeben sind“, 3) über die spezifischen Bildungsvoraussetzungen der Migrantenkinder, 4) über die bildungspolitischen Grundlinien zur Migrantenförderung in den Bundesländern, 5) über innovative Ansätze in einzelnen Bundesländern. Im zweiten Teil werden “Vorschläge für die Gestaltung eines Innovationsprogramms zur Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund“ gemacht. (DIPF/Bi.) 
Dokument von: Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung (BLK)

´´Viele Welten leben - Lebenslagen von jungen Frauen mit griechischem, italienischem, jugoslawischem, türkischem und Aussiedlerhintergrund´´ (Dokumentation)

http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/BMFSFJ/Service/Publikationen/publikationen,did=22566.html

Die Untersuchung bezieht sich auf Migrationsbiographien, soziale Rahmenbedingungen des Aufwachsens, die Rolle und die Bedeutung der Familie, Freizeit und Freundschaften, Schule und Ausbildung, Vorstellungen von Partnerschaft, Erziehung und Geschlechterrollen und Religiösität. Befragt wurden von November 2001 bis März 2002 insgesamt 950 Mädchen und unverheiratete Frauen im Alter von 15 bis 21 Jahren aus Ländern der ehemaligen Sowjetunion sowie Mädchen und junge Frauen mit griechischem, italienischem, ehemals jugoslawischem und türkischem Hintergrund. Die Untersuchung, wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend von Prof. Dr. Ursula Boos-Nünning (Universität Duisburg/Essen) und Frau Prof. Dr. Yasemin Karagasoglu (Universität Bremen) durchgeführt. PDF-Datei: Viele Welten leben - kurz - (.pdf, 536 kB), Viele Welten leben - lang - (.pdf, 2.933 kB). 

Zuwanderung gestalten - Integration fördern (Bericht der Unabhängigen Kommission ´´Zuwanderung´´)

http://www.bmi.bund.de/cae/servlet/contentblob/150408/publicationFile/9074/Zuwanderung_gestalten_-_Integration_Id_7670_de.pdf;jsessionid=6B0BA1E3B7D547CCF85E1C6A121B4D9D

Die vom Bundesinnenminister berufene Unabhängige Kommission ´´Zuwanderung´´ legt Empfehlungen für eine künftige Zuwanderungspolitik vor. Hierzu gehören Überlegungen, wie der erforderliche Bedarf an Zuwanderern ermittelt und wie diese Zuwanderung gesteuert und begrenzt werden kann. Ferner wird aufgezeigt, wie unter Wahrung der humanitären Verpflichtungen Deutschlands die Asylverfahren fairer, effektiver und kürzer gestaltet werden können und wie Missbräuchen entgegengewirkt werden kann. Die Kommission legt zudem ein Konzept zur Integration von Zuwanderern (Bildung, Arbeitsmarkt, Gesellschaft)vor. Sie hat geprüft, wie sich ihre Empfehlungen in ein europäisches Gesamtkonzept zu Zuwanderung und Asyl einfügen. Sie macht Vorschläge zur organisatorischen, institutionellen und rechtlichen Umsetzung ihres Konzeptes. 

Fachwissenschaftliche Artikel

Bildung und Qualifizierung von Migrantinnen und Migranten

http://www.pedocs.de/volltexte/2008/238/pdf/band11.pdf

Beitrage zur Anhörung, Forum Bildung / Ausländerbeauftragte der Bundesregierung. Themen: 1. Multikultureller Alltag aus Kindersicht - Konsequenzen für Kindertageseinrichtungen. 2. Die Verantwortung der Grundschule für Bildungserfolge und -misserfolge. 3. Bildungsreserve Migration. Plädoyer für eine lokale Bildungspolitik. 4. Berufliche Ausbildung einschließlich Nachqualifizierung junger Erwachsener mit Migrationshintergrund. 5. Bildungsinländerinnen und Bildungsinländer. Situation, Datenlage und bildungspolitische Anregungen. 6. Aus- und Weiterbildung der Migrantinnen und Migranten: Reichtum entdecken - Defizite beseitigen - Zukunft sichern. 7. Zusammenfassung. Materialien des Forum Bildung 11 

Dokumentation zur Situation von Schülerinnen und Schülern mit Migrationserfahrungen an Frankfurter Schulen im Schuljahr 2000/2001.

http://www.dipf.de/de/projekte/pdf/bien/doku-migrationserfahrungen

Im ersten Teil wird die ´Dokumentation zur Situation ausländischer Schüler an den Frank-furter Schulen` aus den Jahren 1978-1982 auf der Grundlage der vom Hessischen Statistischen Landesamt (HSL) regelmäßig an Schulen erhobenen Daten im Zeitverlauf dargestellt und die Bildungsbeteiligung und der Bildungserfolg ausländischer Schüler/innen für das Schuljahr 2000/2001 differenziert dokumentiert, analysiert und bewertet. Im zweiten Teil werden die Ergebnisse einer Schulleiterbefragung zur Fördersituation für Schüler/innen anderer Herkunftssprachen, zu neuen Formen der Zusammenarbeit zwischen Schule und Elterhaus und zur Lehrerfortbildung für das Schuljahr 2001/2002 sowie zu Vorschlägen zur Verbesserung der Bildungssituation der Zielgruppe dargelegt. Die Befunde wer-den auf der Grundlage psychologischer und erziehungswissenschaftlicher Erkenntnisse im Hinblick auf die Ausrichtung der Schulen auf die faktische Mehrsprachigkeit und Mehrkulturalität diskutiert. Im dritten Teil wird die Frage nach Kriterien für zukünftige statistische Erhebungen zur Erhöhung des prognostischen Wertes hinsichtlich zu erwartender Entwicklungen und einer besseren Fundierung bildungspolitischen Handelns diskutiert. An einzelnen Beispielen wird aufgezeigt, in welchen Bereichen Verbesserungen der Bildungsdaten des HSL aussagekräftiger werden könnten. Gleichzeitig werden die Grenzen des diagnostischen und prognostischen Wertes herkömmlicher schulstatistischer Erfassungen aufgezeigt. Ein umfangreicher Anhang und eine Bibliographie ergänzen die Hauptteile. 2002, 330 S., online verfügbar das Inhaltsverzeichnis und gesamter Text mit ca 3,6 KB! 

Heterogenität in der Schule : Integration - Interkulturelle Erziehung - Koedukation

http://bidok.uibk.ac.at/library/hinz-heterogenitaet_schule.html

Das Untersuchungsvorhaben dieser Arbeit gliedert sich in zwei Schritte auf. Im ersten Schritt geht es um eine Analyse der Integrationspädagogik und ihrer bisherigen Praxis- und Theorieentwicklung. Hier steht die Frage im Zentrum, wie die Integrationspädagogik das gleichzeitige Vorhandensein von Gleichheit und Verschiedenheit von Kindern theoretisch formuliert (Kap. 2) und wie sie es praktisch zu bewältigen in der Lage ist (Kap. 3). Im zweiten Schritt richtet sich die Fragestellung auf die Übertragbarkeit des integrationspädagogischen Vorverständnisses eines dialektischen Verständnisses von Gleichheit und Verschiedenheit auf andere Bereiche der allgemeinen Pädagogik. Hier steht im Zentrum, ob ein solches dialektisches Verständnis für die Bereiche der Heterogenität der Kulturen (Interkulturelle Erziehung) und die Heterogenität der Geschlechter (Feministische Pädagogik) Gültigkeit besitzt und weiter, wie es in Praxis und Theorie beschrieben und eingelöst wird (Kap. 4 und 5). Die Beantwortung dieser beiden Fragen erfolgt wiederum in zwei Schritten: Zunächst werden hierzu die theoretischen und praktischen Aussagen der drei Bereiche, der Heterogenität der Begabungen, der Kulturen und der Geschlechter, in einer synoptischen Zusammenfassung verglichen. Es werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede herausgearbeitet (Kap. 6). Schließlich wird ausgelotet, welche Bedeutung diese Ergebnisse auf unterschiedlichen Ebenen haben: die Bedeutung für die Institution Schule, für den Unterricht, für die LehrerInnenausbildung, auch die Bedeutung für die Erziehungswissenschaft (Kap. 7). 

Linguistic and Cultural Diversity in Europe: a challenge for educational research and practice

http://dx.doi.org/10.2304/eerj.2002.1.1.3

Diversity of languages and cultural backgrounds is a common reality in European societies. But European educational systems do not adapt very well to this reality. It can be observed that a linguistic and cultural background different from the respective national one serves as a means of exclusion, of prevention from equal access. The contribution offers reflections about the question, if and how the traditional notion of nation contributes to the – in a democratic society – unwelcome stratification effects for children from immigrant minorities in Europe. Erschienen 2002 in European Educational Research Journal Vol. 1 Nr. 1, S. 123-138. (pdf-Datei, 93 Kb) 

Migration als Herausforderung für Bildungspolitik

http://egora.uni-muenster.de/ew/personen/medien/migrationalsherausforderung-mkp.pdf

Der Beitrag beginnt mit einer kurzen Erklärung zu Gegenstand und Gestaltung von Bildungspolitik in Deutschland zwischen 1949 und 1990 und nach 1990. Im Zentrum des vorliegenden Beitrags stehen die seit dem Zweiten Weltkrieg in Reaktion auf die verschiedenen Zuwanderungsbewegungen und die europäische Integration getroffenen bildungspolitischen Entscheidungen in der ‘alten’ und ‘neuen’ Bundesrepublik und die Auswirkungen auf Bildungsbe(nach)teiligung von zugewanderten Kindern und Jugendlichen. Dies schließt Hinweise auf die Probleme der Datenerhebungspraxis und der Terminologie ein. In historisch-vergleichender Perspektive wird zunächst in knapper Form auf den Umgang mit sprachlicher,kultureller, ethnischer und nationaler Heterogenität vor 1945 eingegangen. Dabei interessiert die Frage, ob bzw. inwieweit die heute gültigen bildungspolitischen Entscheidungen den seit dem 19. Jahrhundert zu beobachtenden - mal mehr, mal weniger ausgrenzenden - Umgang mit den als ‘fremd’ definierten Kindern und Jugendlichen noch verhaftet sind, oder ob sich inzwischen eine neue Qualität im Umgang mit Pluralität abzeichnet. Den Abschluss bilden Überlegungen darüber, welche Aufgaben sich aus der aktuellen Situation in Deutschland für eine auf einem neuen Pluralitätsbewusstsein basierende demokratische Bildungspolitik ergeben. 

Migration - Integration - Bildung (IMIS-Beiträge)

http://www.imis.uni-osnabrueck.de/pdffiles/imis23.pdf

Themenheft: Migration - Integration - Bildung. Grundfragen und Problembereiche Für den Rat für Migration herausgegeben von Klaus J. Bade und Michael Bommes 

Migration und Bildung

http://bpb.de/themen/X1JC5B,0,0,Bildung_und_Integration.html

Der Beitrag benennt die Defizite des Bildungswesens, die durch die vergleichenden Bildungsforschung längst bekannt, aber erst in den letzten paar Jahren durch PISA und IGLU in das öffentliche und mediale Rampenlicht gerückt worden sind und fordert, im Zuge der gegenwärtigen Hochschulreformen die Curricula für die Lehrämter inhaltlich so umzugestalten, dass Migration, Interkulturalität, Mehrsprachigkeit und die qualifizierte Beurteilung der Voraussetzungen und der Leistungen der Schüler verbindlicher als bisher festgeschrieben werden, damit die Studierenden für ihre in manchen Punkten veränderten Aufgaben in den Bildungsinstitutionen angemessener und gezielter vorbereitet werden. 

SPRACHE - MIGRATION - INTEGRATION: Memorandum zum politischen Handeln

http://www2000.wzb.eu/alt/aki/files/aki_memorandum_1.pdf

SPRACHE - Migration - Integration: Memorandum zum politischen Handeln stellt eine Bilanz der bisherigen Forschungergebnisse der Arbeitsstelle Interkulturelle Konflikte und gesellschaftliche Integration (AKI) am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung dar. Die bisherigen Untersuchungen waren :
Migration, Sprache und Integration
Sprach- und Integrationskurse für MigrantInnen: Erkenntnisse über Ihre Wirkung aus den Niederlanden, Schweden und Deutschland
Zweisprachiger Schulunterricht für Migrantenkinder. Ergebnisse der Evaluationsforschung zu seinen Auswirkungen auf Zweitspracherwerb und Schulerfolg.

Die Feststellungen und Empfehlungen der AKI sind:
- Zweitspracherwerb fördern,
- früher interethnischer Kontakt und Spracherwerb in Vorschule und Schule fördern,
- ethnische Segregation mit Problemkonzentrationen vermeiden (z.B. durch freie Grundschulwahl),
- konsequente Verbesserung der Ausstattung und Unterrrichtsqualität an Schulen in problembelasteten Gebieten,
- Wirksamkeit aufwändiger Interventionsprogramme systematisch überprüfen,
- Einrichtung eines generationenübergreifenden Migrations- und Integrationspanels. (Februar 2006) 

Sprache und Migration. IMIS-Beiträge.

http://www.imis.uni-osnabrueck.de/pdffiles/imis26.pdf

In der Reihe ´´ Sprache und Migration´´ wird der Zusammenhang von Sprache und Migration aus sprachwissenschaftlicher Sicht thematisieren. Der Schwerpunkt dieses Heftes behandelt wichtige sprachwissenschaftliche Fragestellungen im Problemfeld von Migration und Integration. Insbesondere der abschließende Beitrag des Herausgebers thematisiert in diesem Zusammenhang auch die Frage, wie unterschiedlich verschiedene Disziplinen der Migrationsforschung sprachliche Problemstellungen konzeptualisieren und worin der spezifische Beitrag der Sprachwissenschaft, wenn sie sich denn mehr für entsprechende Fragestellungen engagieren würde, liegen könnte.
(PDF-Datei, 140 S.) 

Stellungnahme zum Unterricht in Migrantensprachen in deutschen Schulen

http://www.erzwiss.uni-hamburg.de/Personal/Gogolin/cosmea/core/corebase/mediabase/foermig/website_gogolin/dokumente/Texte_IGO_2001_Stellungnahme_Unterricht_Migrantensprachen.pdf

Die durch zuwanderte Familien mitgebrachte Sprachen stellen einen gesellschaftlichen Reichtum dar. Diese Potential kann durch gezielte Förderung entwickelt werden: zweisprachige Alphabetisierung, Förderung von Zweisprachigkeit im Sprachunterricht und v.a. im Fachunterricht. 

Unser Bildungssystem - Für die Einwanderungsgesellschaft disfunktional

http://www.hf.uni-koeln.de/31370

Der Artikel von Prof. Dr. Auernheimer analysiert das deutsche Schulsystem auf der Basis der Ergebnisse von PISA und IGLU und kritisiert strukturelle Mängel. Gleichheit der Rechte und Sozialchancen und die Anerkennung von Andersheit werden als Kriterien für das Bildungswesen definiert und die strukturellen und curricularen Konsequenzen benannt. 

Unser Bildungssystem und unsere Schulen auf dem Prüfstand Zu Systemdefiziten und zur Notwendigkeit interkultureller Bildung im Rahmen von Schulentwicklung

http://www.hf.uni-koeln.de/31373

Der Artikel benennt Leitmotive Interkultureller Pädagogik (Gleichheit und Anerkennung) sowie die Konsequenzen, die daraus folgen, Anforderungen an das Bildungssystem (curricular und strukturell) und Beispiele und Anregungen für eine interkulturelle Schule. 

Dokumentation zur Situation von Schülerinnen und Schülern mit Migrationserfahrung an Frankfurter Schulen

http://www.dipf.de/de/projekte/dokumentation-zur-situation-von-schuelerinnen-und-schuelern-mit-migrationserfahrung-an-frankfurter-schulen

Die Frage `Wie kann das Bildungswesen der Situation von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund gerechter werden?` wird anhand der Themenkomplexe Förderung der Herkunftssprache, Lehrerbildung, Kooperation zwischen Schule und Elternhaus, Evaluation und Beratung diskutiert. Hinzugezogen werden zwei Analysen (Fragebogenuntersuchung bei Frankfurter Schulleitungen; Internationaler Vergleich der Schulsysteme von leistungsstarken PISA-Teilnehmerstaaten) PDF-Datei ca. 72 KB 

Gewerkschaften, Stiftungen

Bildung 2015 - Entwurf eines Bildungskonzeptes der GEW

http://www.gew-bw.de/Binaries/Binary_7095/bildung2015.pdf?SID=904b0a232bf6ab9aed6a6213b7d4e92b

Bildung 2015 - Entwurf eines Bildungskonzeptes der GEW mit Vorschlägen zur Erneuerung des Bildungssystems von der Elementarbildung bis zur Weiterbildung. Die Leitideen einer Bildungsreform sind: Bildung in öffentlicher Verantwortung, Chancengleichheit und Leistungsstärke, Vielfalt als Reichtum,geschlechtergerechte Bildung, Bildung für Europa, Kulturen zusammen bringen, Demokratie und Partizipation, Bildung ein Leben lang, Evaluation. Ferner wird ein Szenario für das Bildungswesen 2015 in den Bildungsbereichen entworfen und Aussagen zum allgemeinen Charakter eines zukünftigen Bildungswesens gemacht. 

Schule und Migration: 6. Empfehlung der Bildungskommission der Heinrich-Böll-Stiftung

http://www.migration-boell.de/downloads/migration/Bildungskomm_Empfehlung.pdf

Sechs Reformempfehlungen zur Veränderung des bundesdeutschen Schulsystems hat die Bildungskommission der Heinrich-Böll-Stiftung erarbeitet. Sie sind an dem Ziel ausgerichtet, Schule in die Zivilgesellschaftliche Entwicklung und in die Entwicklung zur Wissensgesellschaft einzubinden. In der sechsten Empfehlung geht es um ´´Schule und Migration´´, um den Umgang mit Unterschieden der Kulturen, der Bildungsvoraussetzungen und der Lerngewohnheiten. Normative Ausgangslage für den schulischen Umgang mit Diversität sind die Menschenrechte auf Bildung und Entfaltung der Persönlichkeit. Die Empfehlung ist gegliedert in drei Schritte: Erstens eine Klärung der Ausgangslage, zweitens eine Analyse der Bildungseinrichtungen und drittens die Reformempfehlungen.PDF-Datei 150 KB 

Integration stiften: Was leisten Stiftungen in Deutschland, um Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund in das Bildungssystem zu integrieren?

http://www.migration-boell.de/pics/Integration_Stiften.pdf

Studie - Erstellt im Auftrag der Körber-Stiftung an der Humboldt-Viadrina School of Governance. Teil I: Stiftungen in Deutschland und ihre Aktivitäten im Bereich der Bildungsintegration von Migranten;
Teil II: Ausgewählte Stiftungsprogramme zur Förderung von Minderheiten in den USA;
Teil III: Die Situation von Migranten an zwei ausgewählten Berliner Schulen.
[pdf, 104 S., 516 KB] 

Netzwerk Lehren und Lernen in heterogenen Gruppen (an Schulen)

http://www.netzwerk-heterogenitaet.de

Das Netzwerk will Informationen und gute Beispiele zum Umgang mit Heterogenität an Schulen bekannt machen. Die Mitglieder des Netzwerkes kommen aus Schulen, Hochschule und Forschung, Didaktik, Fortbildung und Bildungspolitik.
Grundlegende (Voll-)Texte, Literaturangaben, Adressen, Hinweis auf (Lehrer-)Fortbildungsmöglichkeiten; Materialbörse u.a. 

Publikationen der Konrad-Adenauer-Stiftung zu Zuwanderung und Ausländerintegration

http://www.kas.de/wf/de/33.779/

Arbeitspapiere, Dokumentationen, die Broschürenreihe ´´Zukunftsforum Politik´´ zu den Themen Integration und Zuwanderung:
AP-Nr. 53: Türken in Deutschland - Einstellungen zu Staat und Gesellschaft (Dezember 2001),
AP-Nr. 60: Türken in Deutschland II - Individuelle Perspektiven und Problemlagen (Februar 2002),
ZP-Nr.23: Zuwanderung und Integration Mit Aufsätzen von Wolfgang Bosbach, Peter Müller und Dieter Oberndörfer. (März 2001). zum Download. 

Ticket in die Integration oder in die Armut: „Integration: Zuhören und Engagement“, eine Tagung der Körber-Stiftung am 17. und 18. Februar 2005.

http://www.bildungsserver.de/innovationsportal/bildungplus.html?artid=396

Auf der Tagung der Körber-Stiftung wurde u.a. die Studie ``Integration stiften`` vorgestellt, die erstmals aus der Sicht von Betroffenen systematisch das Angebot deutscher Stiftungen zur Integration von Migrantinnen und Migranten durch Bildung untersucht. Ausserdem wurde das Thema ``Integration durch Bildung`` in zwei Foren diskutiert: ``Schule und Islam - eine Herausforderung für die Bildungsarbeit`` und ``Spielend zur Vielfalt? Kulturprojekte gegen Ausgrenzung``. 

Strategien gegen Rechtsextremismus

http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/SID-0A000F0A-BFF96178/bst/hs.xsl/prj_8807.htm

Um Demokratie und sozialen Frieden zu bewahren, reicht es nicht aus, verbal gegen Rechtsradikale zu protestieren. Drei neue Untersuchungen des Projektes -``Strategien gegen Ein Kooperationsprojekt von Bertelsmann Stiftung und dem Centrum für angewandte Politikforschung (CAP) Ziel ist es, erfolgreiche Strategien im Umgang mit Rechtsextremismus und eine Analyse der Erfolgsbedingungen zu identifizieren. Handlungsempfehlungen, die auf den Ergebnissen von Recherchen und der Beratung mit Experten beruhen, werden entwickelt. Unter Downloads finden sich:
Für eine demokratische Informations- und Lernkultur ( Tagungsprogramm der Konferenz vom 10. Dezember 2004), PDF-Datei 44 KB;
Strategien gegen Rechtsextremismus: Die Projektergebnisse in der aktuellen politischen Diskussion ( Kurzbericht der Fachtagung vom 10. Dezember 2004), PDF-Datei 66 KB;
Strategien gegen Rechtsextremismus: Policy Paper Bildung ( Bildung für die Einwanderungsgesellschaft), PDF-Datei 184 KB;
Strategien gegen Rechtsextremismus: Policy Paper Fernsehen und Rechtsextremismus (Ergebnisse der ARD/ZDF-Medienkommission), PDF-Datei 255 KB;
Strategien gegen Rechtsextremismus: Policy Paper Toleranz ( Entwicklungs- und Sozialisationsbedingungen für Toleranz(, PDF-Datei 164 KB. 

 

Christina.Koenig@fwu.de