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Schule
Profilbildung / Programmentwicklung ![]()
Jungenarbeit setzt an den Problemen an, die Jungen machen und die Jungen haben. Sie eröffnet Jungen neue Räume zur eigenen Entwicklung. Jungen werden dabei in ihrer besonderen Individualität mit ihren Stärken und Schwächen, Defiziten und Kompetenzen wahrgenommen, unterstützt und begrenzt sowie als entwicklungsfähige Persönlichkeiten wertgeschätzt. Die Vielfältigkeit von Jungen und Männern zu sehen und zu beachten sowie sie als Bereicherung zu erfahren, ist ein wichtiger Ausgangspunkt der Jungenarbeit. Jungenarbeit bedeutet, das Miteinander mit Lust und Spaß zu gestalten, ohne auf Kosten von anderen zu agieren.
http://www.boys-day.de/
Die Koordinierungsstelle Boys’Day informiert Jungen, Eltern, Lehrkräfte sowie Unternehmen und Organisationen über den Boys’Day und das Thema Berufs- und Lebensplanung für Jungen. Einen bundesweiten Überblick über die angebotenen Boys’Day-Plätze bietet eine Aktionslandkarte. Das Projekt Boys`Day - Jungen-Zukunftstag wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert. Die Koordination des Projektes hat das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V..
http://www.sexualaufklaerung.de/index.php?docid=178
Der Ausstieg aus der Selbstverständlichkeit der traditionellen Jungenerziehung ist kaum gelungen, schon wird der Einstieg in neue Programme eingeübt: Die einen fordern mehr Männlichkeit, die anderen weniger, neben der Suche nach dem -``wilden Mann-`` stehen Anti-Aggressions-Trainings, Androgyniemodelle konkurrieren mit Konzepten einer -``menschlichen Männlichkeit-``. Pädagogisch reflektierte Jungenarbeit heisst aber nicht einfach, neue Programme zu entwerfen, sondern dass wir mit kritischem Bewusstsein zunächst dort wirklich Fuss fassen, wo wir momentan stehen. Die Broschüre steht zum Download zur Verfügung.
http://www.neue-wege-fuer-jungs.de
Das bundesweite Pilotprojekt ist als Vernetzungsprojekt mit einem Service-Büro konzipiert. Es bündelt, unterstützt und regt regionale Angebote an, die sich speziell an Jungen (Schüler der Klassen 5 bis 10) richten und Fragen zur Berufs- und Lebensplanung in adäquater geschlechtssensibler Form aufgreifen.
Ziele des Projekts sind:
- die Anregung lokaler Initiativen zu geschlechtsbezogenen Arbeit mit Jungen;
- die Initiierung von Erfahrungen, dass Chancengleichheit und Rollenvielfalt ein persönlicher Gewinn für das spätere berufliche und persönliche Leben sind;
- die Erweiterung des Berufswahlspektrums für Jungen durch neue berufliche Perspektiven insbesondere in Sozial-, Pflege-, Erziehungs- aber auch Dienstleistungsberufen aufzuzeigen;
- die Unterstützung von Jungen, den veränderten Erwartungen der Arbeitswelt in Bezug auf Soft Skills wie z.B. Konflikt- und Kommunikationsfähigkeit sowie Teamarbeit zu begegnen.
Das innovative Potenzial des Projekts liegt in der speziellen Förderung von Jungen durch die Unterstützung der Berufswahlprozesses.
http://www.neue-wege-fuer-jungs.de/content/download/1748/15933/file
Jungen haben größere Schwierigkeiten in der Schule als Mädchen, sie werden später eingeschult, bleiben häufiger sitzen und sind mit einem höheren Anteil in Schulen für erziehungsschwierige Schüler zu finden. Die Ursachen für diese Differenz sind in der Fachwelt umstritten und kaum erforscht. Eine aktuelle Expertise, gefördert vom Ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, wirft nun einen gezielten Blick auf die Situation männlicher Jugendlicher im Übergang Schule und Beruf.
http://www.iris-egris.de/de/geschlecht/projekt_jungenpaedagogik/projekt_jungenpaedagogik.html
Inhalte und Ziele des Projekts waren: die regionale Implementierung und Vernetzung von Jungenarbeit, dadurch die ´´indirekte´´ Förderung von Mädchen und Mädchenarbeit und eine Anregung und Rückführung der ´´Geschlechterfragen´´ im Bereich der Jugendhilfe/Jugendarbeit. Man findet Literaturhinweise und Links zu Jungenarbeit und Jungenpädagogik.
http://www.lag-jungenarbeit.de
Ziel der LAGJ ist es, Lebenslagen von Jungen wahrzunehmen und zu verbessern sowie die Interessen von - insbesondere benachteiligten - Jungen öffentlich zu machen und zu vertreten. Die LAGJ trägt durch ihre Arbeit zur Umsetzung der Gender Mainstreaming-Idee sowie des §9 KJHG (Grundrichtung der Erziehung, Gleichberechtigung von Mädchen und Jungen) bei. Durch die Arbeit der LAGJ soll die Jugendhilfe geschlechtsbezogen weiter entwickelt werden.
http://www.jff.de/praxisprojekte/netzwerk-jungenarbeit.de/ak_inputb581.html?menuid=1&cat=ak_selbstdarstellung
Der Arbeitskreis Jungenarbeit bei INPUT e.V. ist ein Zusammenschluss verschiedener Münchner Einrichtungen der Jugendarbeit. Er beschäftigt sich mit Jungenarbeit in Theorie und Praxis. Neben aktuellen Terminen zum Thema Jungenarbeit und Literaturtipps findet man Hinweise auf andere Einrichtungen, die einen relevanten Bezug zur Jungenarbeit pflegen und Beiträge von Jungen zu ihren Erlebnissen mit der Jungenarbeit.
http://www.dissens.de/
Dissens e.V. ist eine gemeinnützige Organisation mit Beratungs-, Bildungs- und Forschungsangeboten. Ziel der Organisation ist es, Geschlechterdemokratie zu fördern, Geschlechterhierarchien insbesondere in der Berufsarbeit abzubauen und Prävention von durch Männern ausgeübte Gewalt zu leisten. Außerdem konzentriert sich der Verein zunehmend auf europäische Pilotprojekte im Rahmen seiner Arbeitsbereiche und deren Vernetzung.
http://www.pat-ex.de
Verein für emanzipatorische Jugendarbeit, Schwerpunkte sind geschlechtsspezifische Arbeit mit Jungen, gender training, Fortbildungen für Lehrer und Lehrerinnen, Entwicklung von Methoden und Materialien für identitätskritische, geschlechtersensible Bildungsarbeit. Angeboten werden Kurse, Projekte, Fortbildungen für Kinder, Jugendliche und MultiplikatorInnen.
http://www.lag-juni.de
Jungenarbeit braucht zur Weiterentwicklung den Informationsaustausch in Theorie und Praxis und die Qualifizierung von Fachkräften in Aus-, Fort- und Weiterbildung. Die LAG JuNi versteht sich als Kontaktstelle für den Fachdialog unter allen Trägern der Kinder- und Jugendhilfe und Schule sowie mit Fachkräften aus Praxis und Wissenschaft. Eine wichtige Aufgabe ist, die geschlechtsbezogene Arbeit mit Jungen weiter zu verankern. Wesentlich ist dafür, Männer zu gewinnen und zu qualifizieren, die die Praxis von Jungenarbeit gewährleisten. Um Jungenarbeit in allen Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe und Schule etablieren zu können, müssen bestehende Konzeptionen geschlechtsbezogener Arbeit dokumentiert, analysiert, differenziert, evaluiert, weiterentwickelt und in Form von Modellvorhaben, Projekten und anderen situationsspezifischen Angeboten in die Praxis zurückgeführt werden. Dazu bedarf es einer gezielten Grundlagenforschung in Praxis und Wissenschaft.
http://www.lagjungenarbeit.de
Die LAG Jungenarbeit will geschlechtsbezogene Jungenarbeit systematisch fördern und qualifizieren sowie die erforderliche Lobbyarbeit für deren Anerkennung als notwendiger Bestandteil geschlechtsbezogener Arbeit in Jugendhilfe, in Politik und Administration leisten.
Dies geschieht insbesondere auf drei Ebenen:
1. Konzeptionelle Entwicklung - Um Jungenarbeit in der Praxis der Jugendhilfe etablieren zu können, müssen bestehende Konzeptionen geschlechtsbezogener Arbeit dokumentiert, analysiert, differenziert, weiterentwickelt und in Form von Modellvorhaben, Projekten und anderen situationsspezifischen Angeboten in die Praxis zurückgeführt werden;
2. Vernetzung - Jungenarbeit braucht zur Weiterentwicklung den Informationsaustausch in Theorie und Praxis und die Qualifizierung von Fachkräften;
3. Vermittlung - Jungenarbeit braucht politische Anerkennung und finanzielle Förderung. Die LAG Jungenarbeit wirkt im Sinne der Inhalte von Jungenarbeit und im Interesse ihrer Anbieter bei der jugendpolitischen Gesetzgebung und bei der Entwicklung administrativer Prozesse mit.
http://www.jungenarbeit-online.de/
Die Fachstelle Jungenarbeit unterstützt und begleitet sozialpädagogische Fachkräfte der Jugendhilfe bei der Planung und Durchführung geschlechtsbewusster Arbeit mit Jungen und männlichen Jugendlichen. Sie fördert die Entwicklung von Strukturen und Netzwerken zur Unterstützung von Jungenarbeit und entwickelt mit Institutionen der Jugendhilfe Konzepte zur Ausgestaltung von Jungenarbeit im jeweiligen Arbeitszusammenhang.
http://www.mannigfaltig-sued.de/index.php?page=02&navi_2=02-11-
Informationsportal und Weiterbildungsangebote zum Thema soziale Arbeit mit Jungen.