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Schule
Unterricht
Lehren und Lernen mit neuen Medien ![]()
Die Interpretation der neuen Medien als Lehr-Lerninhalt entspricht inhaltlich weitgehend der klassischen Medienerziehung, die neben der Mediendidaktik (Tools und Unterrichtskonzepte) das zweite Standbein der Medienpädagogik bildet. Diese beiden Komponenten der Medienpädagogik stehen in einem Spannungsverhältnis, das lange Zeit unüberwindbar schien: Während es der Mediendidaktik vor allem um eine Optimierung von Lehr-Lernprozessen durch Medien als "Mittel" geht, strebt die Medienerziehung vorrangig eine Anleitung zur kritischen Reflexion von Medien, deren Inhalten und Nutzungsformen an. Eine strenge Zuordnung verschiedener Konzepte, Tools und Aktivitäten entweder zur "technischen" Position der Mediendidaktik oder zur "emanzipatorischen" Position der Medienerziehung hat sich weder für die wissenschaftliche Erkenntnisbildung noch für die praktische Anwendung als hilfreich erwiesen. Sinnvoller erscheint eine Hinwendung zu der veränderten gesellschaftlichen Bedeutung von Medien in nahezu allen Lebensbereichen, denen die Schule didaktisch und erzieherisch begegnen muß. Eine Integration der funktionalen und reflexiven Medienpädagogik wird angesichts der wachsenden Bedeutung der neuen Medien in unserer Gesellschaft immer wichtiger, zumal eine kritische Auseinandersetzung mit Medieninhalten nur über die konkrete Nutzung derselben Medien zu leisten ist. Gegenüber der Entwicklung eigenständiger Unterrichtseinheiten zur Medienerziehung kann eine Nutzung mediendidaktisch geeigneter Arrangements die Mediendidaktik mit der Medienerziehung durchaus verbinden bzw. diese beiden Aspekte grundsätzlich aufeinander beziehen.
Quelle: Gutachten zur Vorbereitung des BLK-Programms "Systematische Einbeziehung von Medien, Informations- und Kommunikationstechnologien in Lehr- und Lernprozesse" von Prof. Dr. Heinz Mandl
http://www.pedocs.de/volltexte/2008/219/pdf/heft77.pdf
Kulturelle Bildung betont die Notwendigkeit des Bezugs von Bildung
auf die unterschiedlichen Künste. Sie ist eine notwendige Ergänzung
zu den technischen Veränderungen durch die neuen Medien. Ohne
den Bezug zu den Künsten können die Chancen der neuen Medien
nicht ausgeschöpft werden. Das Gutachten zum BLK-Programm von
Prof. Dr. Karl-Josef Pazzini von der Universität Hamburg skizziert den Innovationsbedarf,
die Programmschwerpunkte und enthält ausführlichere Begründungen sowie
Beiträge der an der Diskussion beteiligten Experten
für die Bereiche Musik, außerschulische kulturelle Bildung und Schule.
Dokument von: Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung (BLK)
http://www.pedocs.de/volltexte/2008/236/pdf/heft66.pdf
Mit dem vorliegenden Gutachten soll das Programm “Systematische Einbeziehung von
Medien, Informations- und Kommunikationstechnologien in Lehr-Lernprozesse”
vorbereitet werden. Es soll ein Rahmenkonzept vorgelegt werden, das die Entwicklung
und Konzeption, Implementation sowie die Organisation von Medienprojekten an allen
Schularten (und in allen Schulfächern) aktiv unterstützt, wobei der Schwerpunkt auf den
neuen Informations- und Kommunikationstechnologien liegt. Darüber hinaus dient das
Rahmenkonzept als Instrument, bestehende Einzelaktivitäten und Projekte konzeptionell
einzuordnen, zu bewerten, weiterzuentwickeln und zu koordinieren. (1998)
Dokument von: Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung (BLK)
http://www.kmk.org/presse-und-aktuelles/pm1997/278plenarsitzung.html
Das Protokoll der 278. Plenarsitzung der KMK enthält die wesentlichen Punkte des Berichts und der Empfehlungen zu ´Neue Medien und Telekommunikation im Bildungswesen - Sachstand und Perspektiven im Schul- und Weiterbildungsbereich´. Der Gesamttext des Beschlusses ist zur Zeit nicht online. Der Beschluß der KMK enthält Sachstand und Perspektiven im Schul- und Weiterbildungsbereich. Themen sind:
Neue Medien und Telekommunikation als Gegenstand von Lehren und Lernen, Hilfsmittel für Unterricht,
Feld beruflicher Qualifizierung, Mittel des Fernlernens und in der Weiterbildung sowie als Hilfsmittel für Organisation, Verwaltung und Bildungsberatung.
Dokument von: Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland (KMK)
http://www.kmk.org/fileadmin/pdf/PresseUndAktuelles/Beschluesse_Veroeffentlichungen/neuemed.pdf
Die entscheidende Voraussetzung für die Vermittlung von Medienkompetenz an Schülerinnen und
Schüler ist eine entsprechende Qualifikation der Lehrkräfte. Der Bericht des Schulausschusses der
Kultusministerkonferenz beschreibt grundsätzliche Anforderungen an die medienpädagogische Lehrerbildung,
Anforderungen an die medienpädagogische Qualifikation und konzeptionelle Schwerpunkte für die Lehrerausbildung.
Dokument von: Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland (KMK)
http://www.pedocs.de/volltexte/2008/180/pdf/band03.pdf
Wissen schafft Zukunft hieß das Motto auf dem Ersten Kongress des Forum Bildung am 14./15. Juli 2000 in Berlin. Thema war die Notwendigkeit einer nachhaltigen Bildungsreform in Deutschland. Diskutiert wurden: der Erwerb von Schlüsselkompetenzen, Medienkompetenz, Frühförderung, Integration und Lebenslanges Lernen. - Materialien des Forum Bildung 3
http://www.pedocs.de/volltexte/2008/263/pdf/band12.pdf
Die Studie geht folgenden Fragestellungen nach: Worauf bezieht sich der Begriff der Medienkompetenz? Begründen die neuen Informations- und Kommunikationsmedien die Notwendigkeit eines neuen Ansatzes? Welche Kompetenzen in Bezug auf neue Medien sollen Teil der Allgemeinbildung sein? Wie kann deren Aneignung unterstützt werden? Welche Fähigkeiten setzt dies bei den Lehrenden voraus?
http://www.medienberatung.schulministerium.nrw.de/app/Medienberatung/index.aspx
Die Medienberatung NRW ist ein gemeinsames Angebot des LVR-Zentrums für Medien und Bildung und des LWL-Medienzentrums für Westfalen im Auftrag des Landes NRW und der Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe.
Die Medienberatung NRW formuliert Konzepte für aktives und selbstständiges Lernen mit Medien im Unterricht; informiert über Chancen und Risiken der Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen; unterstützt in Zusammenarbeit mit Kommunalen Rechenzentren den Ausbau der IT-Ausstattung und die Umsetzung der verabredeten Support-Level zwischen Schule und Schulträger; formuliert Konzepte für die Ausgestaltung lernförderlicher medialer Infrastrukturen in der Schule; fördert im Dialog mit den Schulbuchverlagen die Innovationsentwicklung auf dem Markt der Lernmedien
Dokument von: Bildungsserver learn:line