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Institutionen und Vereine, die sich mit nachhaltiger Entwicklung befassen

 

Rat für Nachhaltige Entwicklung (http://www.nachhaltigkeitsrat.de )
Der Rat für Nachhaltige Entwicklung wurde von der Bundesregierung im April 2000 berufen. Ihm gehören siebzehn Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens an. Sie sollen mithelfen, dass Deutschland Kurs auf die Nachhaltigkeit nimmt, Nachhaltigkeit zu einem öffentlichen Thema machen und der Bundesregierung beim Thema Nachhaltigkeit zur Seite stehen. Die Website informiert über den Auftrag der Bundesregierung, über die Ratsmitglieder, Termine und News sowie das Dialogpapier des Nachhaltigkeitsrates.  

Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (http://www.wbgu.de )
Der WBGU wurde 1992 von der Bundesregierung als unabhängiges, interdisziplinäres Beratergremium eingerichtet. Er ist direkt der Bundesregierung zugeordnet und wird im 2-Jahres-Rhythmus abwechselnd vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) federführend betreut. Seine Hauptaufgabe ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse aus allen Bereichen des globalen Wandels auszuwerten und daraus politische Handlungsempfehlungen für eine nachhaltige Entwicklung abzuleiten. Alle 2 Jahre wird dem Bundeskabinett ein Gutachten mit Handlungs- und Forschungsempfehlungen zur Bewältigung globaler Umwelt- und Entwicklungsprobleme übergeben.  

Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit GmbH (http://www.gtz.de/ )
Die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH ist ein weltweit tätiges Bundesunternehmen für internationale Zusammenarbeit. Sie arbeitet für das Ziel, die politische, wirtschaftliche, ökologische und soziale Entwicklung in den Ländern des Südens und Ostens positiv zu gestalten und damit die Lebensbedingungen und Perspektiven der Menschen zu verbessern. Mit ihren Dienstleistungen unterstützt sie komplexe Entwicklungs- und Reformprozesse und trägt zur nachhaltigen Entwicklung in der Welt bei. Die GTZ wurde 1975 als privatwirtschaftliches Unternehmen gegründet. Ihr Hauptauftraggeber ist das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). In über 130 Ländern Afrikas, Asiens, Lateinamerikas, in den Transformationsländern Osteuropas und den GUS-Staaten beschäftigt das Unternehmen mehr als 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter; rund 8.500 von ihnen sind einheimische Kräfte.
Seit dem 1. Januar 2011 bündelt die neu entstandene GIZ (Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit) die drei Einrichtungen „Deutscher Entwicklungsdienst (DED) gGmbH“, „Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) gGmbH“ und „Inwent - Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH“ unter einem Dach. Bis zur Fertigstellung des gemeinsamen Internetauftritts unter www.giz.de bleiben die bisherigen Webseiten von DED, GTZ und Inwent erhalten.  

Deutsche Bundesstiftung Umwelt (http://www.dbu.de )
Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) ist eine der größten Stiftungen in Europa. Sie fördert innovative beispielhafte Projekte zum Umweltschutz. Die DBU fördert Projekte aus den Bereichen Umwelttechnik, Umweltforschung und Naturschutz, Umweltkommunikation sowie Umwelt und Kulturgüter. Im Mittelpunkt der Förderung stehen kleine und mittlere Unternehmen. Sie setzt bei ihrer Fördertätigkeit insbesondere auf den produkt- und produktionsintegrierten Umweltschutz.  

Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (http://www.pik-potsdam.de )
Das wachsende Bedürfnis der Politik nach Aufklärung über die Folgen des globalen Wandels führte 1992 zur Gründung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung. Dazu gehörte insbesondere die Frage nach den Konsequenzen des atmosphärischen CO2 -Anstiegs für Klima, Umwelt und Gesellschaft. Mittlerweile beschäftigt sich das PIK mit den ökologischen, geophysikalischen und sozioökonomischen Aspekten weltweiter Umweltveränderungen, und die Klimafolgenforschung ist Teil einer umfassenden Erdsystemanalyse geworden.  

Ökologie-Zentrum der Universität Kiel (http://www.ecology.uni-kiel.de )
Das ÖZK ist eine interdisziplinäre Einrichtung der Agrar- und Ernährungswissenschaftlichen und der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Kiel. Es ist 1996 aus dem vom BMBF maßgeblich geförderten Projektzentrum Ökosystemforschung im Bereich der Bornhöveder Seenkette hervorgegangen. Es werden hauptsächlich integrative Aufgaben in der ökologischen Grundlagenforschung und in der angewandten Umweltforschung wahrgenommen. Das ÖZK leistet eine eng vernetzte Zusammenarbeit unterschiedlicher ökologischer Disziplinen in Forschung und Lehre. Die Kooperation mit anderen Hochschulen, Forschungszentren sowie Wirtschaftsunternehmen und Verwaltung spielt ebenfalls eine große Rolle.  

Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V. - Geschäftsstelle (http://www.friedenspaedagogik.de )
Der Institut für Friedenspädagogik hat sich seit seiner Gründung im Jahr 1976 (damals unter dem Namen ´´Verein für Friedenspädagogik) als friedenspädagogische Servicestelle bundesweit etabliert. Zu einer Vielzahl von Themen werden didaktisch aufbereitete Publikationen und audiovisuelle Medien erstellt, Literatur- und Medienübersichten erarbeitet oder Seminare durchgeführt. Anerkannte Institute der Lehrerfortbildung, Jugendämter oder Erwachsenenbildungswerke sind wichtige Kooperationspartner. Das Institut verfügt über eine Geschäftsstelle mit Seminarräumen und einer umfangreichen Fachbiliothek in Tübingen und arbeitet im Verbund mit erfahrenen Fachleuten aus Wissenschaft und Forschung, der Bildungs- und Medienarbeit sowie der graphischen Umsetzung und der Computeranwendung. Die Homepage bietet Informationen über Materialien, Arbeitsansätze, Aktionen und Veranstaltungen des Referates Bildung von Brot für die Welt. Zum globalen Lernen findet man Denkansätze und Konzeptionen. Die sehr informative Zeitschrift ´´Global Lernen´´ kann kostenlos bestellt werden. 1999 wurde dem Institut der internationale Ehrenpreis für Friedenserziehung der UNESCO verliehen.  

INKA Internationales Netzwerk für Kultur- und Artenvielfalt e.V. (http://www.inka-ev.de )
INKA arbeitet in Südamerika, schwerpunktmäßig in den Ländern Ecuador, Peru und Bolivien. Neben Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit werden Projekte zum Erhalt der Kultur- und Artenvielfalt initiiert und gefördet. Dabei wird in der Bildungsarbeit eine Brücke von Lateinamerika nach Deutschland geschlagen. INKA hat sich zum Ziel gesetzt, intakte Lebensräume zu erhalten und die Entwicklung von nachhaltigen Nutzungsformen zu fördern. Bei allen Projekten werden die traditionellen Lebensformen der Bevölkerung eingebunden. Auf der Homepage findet man Materialien für Schulen, Informationen über ein deutsch-ecuadorianisches Schulgartenprojekt. Die CD ´´Faszination Anden - Eine Reise durch tropische Bergwälder´´ kann für 12 Euro inkl. Versand bei INKA e.V. bestellt werden. Der Erlös fließt in weitere Umweltbildungsprojekte ein. Außerdem kann der Leitfaden ´´Nutzpflanzenvielfalt erhalten´´ für 9 Euro inkl. Versand bestellt werden. Darin werden alte Gemüsesorten wie Erdbeerspinat oder Spargelerbse und alte Kräuter sowie Färbepflanzen u.a. vorgestellt.  

econtur - Agentur für nachhaltige Projekte gGmbH (http://www.econtur.de )
econtur ist ein Bildungs- und Beratungsinstitut zur Unterstützung einer nachhaltigen Entwicklung in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. econtur führt Forschungsarbeiten und Projekte durch, um eine Bildung für Nachhaltigkeit auf allen Ebenen des Bildungssystems weiterzuführen. Die Agentur entwickelt neue Formen der Vernetzung, berät Umweltzentren, Schulen und andere Bildungseinrichtungen bei ihren eigenständigen Entwicklungsprozessen und erarbeitet Ausstellungen, Unterrichtsmaterialien, Konzepte und Methoden, um Bildungsprozesse für eine nachhaltige Entwicklung umzusetzen.  

Forum Umwelt und Entwicklung (http://www.forumue.de )
Ein halbes Jahr nach der Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung (UNCED) 1992 in Rio de Janeiro , am 16. Dezember 1992, gründeten 35 Verbände das Forum Umwelt & Entwicklung deutscher Nichtregierungsorganisationen. Dieser Zusammenschluss zu einer Arbeitsplattform hat folgende Ziele: - Rio ernst zu nehmen und gemeinsam das Machbare zu versuchen, um Armut zu bekämpfen und zum Schutz der Schöpfung beizutragen; - national und international darauf zu drängen, daß die Beschlüsse von Rio, insbesondere die Agenda 21, umgesetzt werden; - in Arbeitsgruppen Standpunkte zu Themen zu erarbeiten, die nach Rio inhaltlich weiter verfolgt werden müssen; abgestimmte Bereiche der Informations- und Bildungsarbeit zu koordinieren, Regierung und Parlament durch gemeinsames Auftreten inhaltlich herauszufordern; - für internationale Kontakte als deutscher Partner zur Verfügung zu stehen; - die Beteiligungsmöglichkeiten für Nichtregierungsorganisationen in den Gremien des Rio-Folgeprozesses wahrzunehmen.  

Wuppertal lnstitut für Klima, Umwelt, Energie GmbH (http://www.wupperinst.org/ )
Das Wuppertal Institut erforscht und entwickelt Leitbilder, Strategien und Instrumente für eine nachhaltige Entwicklung auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene und arbeitet dabei mit verschiedenen Universitäten zusammen. Im Zentrum steht die Ökologie und deren Wechselbeziehung mit Wirtschaft und Gesellschaft. Die Analyse und Induzierung von Innovationen zur Entkopplung von Naturverbrauch und Wohlstandsentwicklung bilden einen Schwerpunkt seiner Forschung.  

 

Helene.Gruenecker@fwu.de


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